Dienstag, 29. Januar 2008

40 years top secret

40 Jahre amtlich geheim gehalten:

Germany - 40 years top secret

Der ehemalige Regierungsbunker im Ahrtal

Bilder und Infos vom ehemaligem Regierungsbunker in Marienthal an der Ahr bei Bonn Germany, Ausweichsitz der Bundesregierung


2001 begann der Rückbau dieser gigantischen Schutzanlage aus den Zeiten des "Kalten Krieges".
Aus diesem Grund habe ich eine Foto-Dokumentation über diesen "amtlich geheim gehaltenen" Teil meiner Heimat erstellt.

19 km Bunkeranlagen unter den Weinbergen


Eingang Ost/West BW101

Einer von 4 Haupteingängen zu den 5 autarken Bunkeranlagen in den Bergen des Ahrtales ca. 20 Km von der Bundesstadt Bonn.

Eingangsbauwerk Ost/West: Café Hoch, Plan 101


Suchscheinwerfer über dem Ahrtal

Auf dem Eingangsbauwerk "Café Hoch" sind für die Wachen Suchscheinwerfer installiert.


Daten

Bauzeit: 1960 - 1972
Länge: 19 km
Baueinheiten: 5
Besatzung: 180
Gesamtkapazität: 3.000 Personen
Büros 895
Schlafzimmer 936
Grosskantinen 5
Krankenbereiche ursprünglich 5
Zahnarztbereich 1
Kommandozentralen 5
Friseursalon 1

Anzahl der Türen: 25.0000
Überlebenszeit der Bewohner 30 Tage

Mittwoch, 7. November 2007

Vorwort


Eintritt nur bei dienstlicher Notwendigkeit!!"

Dienststelle "Aussenstelle Marienthal"l



(Versteckte) Verwaltung im Bereich der Klosteranlage Marienthal unterhalb der Eingänge West/Ost und Ost/West.


Lampenschirm im Chic der 60er (Ausstattung Wohnzimmer des Bundespräsidenten im Bauteil Ost/Ost, Plan 22)



Video Ausweichsitz MAN Drucktor
Im Herbst 1997 beschloß die Bundesregierung, ihren "Ausweichsitz der Verfassungsorgane des Bundes", wie die 19 km lange Tunnelanlage unter den Weinbergen bei Marienthal an der Ahr im Amtsdeutsch hieß, aufzugeben.

Im letzten Jahr wurde sie von der Bundesvermögensstelle der Oberfinanzdirektion in Koblenz wie eine ganz normal Immobilie privaten Interessenten zum Kauf angeboten, aber kein Nutzungskonzept gefunden. Daher wird der Bunker für innerhalb von 2 Jahren zurück gebaut.

Eine gigantische Unterwelt, bestehen aus 5 autarken Bauwerken, für 3000 Menschen, Mitglieder von Regierung und Verwaltung, Bundestag, Bundesrat, Verfassungsgericht und der Militärischen Kommandozentrale, die hier 30 Tage lang den Atomkrieg überleben sollten.

Bis ins Jahr 1989 wurden hier regelmäßig Übungen WINTEX/CIMEX für den Ernstfall abgehalten. Wer durch diese Tunnels fährt, hat die Zeit des “Kalten Krieges” immer noch im Nacken.

Dienststelle "Aussenstelle Marienthal"

Regierungs-Bunker Mariental an der Ahr

Der ehem. Regierungsbunker in Marienthal an der Ahr bei Bonn
Ausweichsitz der Bundesregierung



Daten:

Bauzeit 1960 - 1972
Länge 19 km
Baueinheiten 5
Besatzung 180
Gesamtkapazität 3.000 Personen

Büros 895
Schlafzimmer 936
Grosskantinen 5
Krankenbereiche ursprünglich 5

Zahnarztbereich 1
Kommandozentralen 5
Friseursalon 1

Anzahl der Türen 25.0000

Überlebenszeit der Bewohner
30 Tage

Dann war Schluss !!!!

Sonntag, 29. Januar 2006

Der Zugang: Tore und Schleusen

Der Zugang: Tore und Schleusen



MAN-Tor in 101



Der Schleusenbereich ist mit Spezial-Elektro-Fahrzeugen befahrbar.



In den 4 Eingangsbauwerken befindet sich jeweils das einzige "Bombensichere" Fenster:



Hinter den ersten Schleusen befindet sich die Entgiftungsdusche für verstrahlte und vergiftet (ABC) Bunkerbesucher


Durch das Fenster (mit handbetätigtem Scheibenwischer) könnten die Reinigungsarbeiten der verseuchten Besucher von den Bunkerbewohner beobachtet und gesteuert werden. Die verseuchte Kleidung verblieb in Behälter des Vorraumes.

Exponate vom ehemaligem Regierungsbunker

Exponate vom ehemaligem Regierungsbunker in Marienthal an der Ahr bei Bonn Germany, Ausweichsitz der Bundesregierung

Exponate:


Uhr im Fernsehstudio


Uhr in der Kommandozentrale Ost/West



Tischlampe aus dem Wohnzimmer des Bundespräsidenten.



Sessel aus dem Wohnzimmer des Bundespräsidenten.


Telefone (noch ungebraucht und orginalverpackt) für die Büros



Originalverpackte Telefone aus den 60er Jahre für den Ernstfall
Posttelefon Siemens:
Wohin sollte mit diesem Telefon noch nach einem Atomangriff telefoniert werden ??

Draussen war ja niemand mehr !!

(Sogar die Feuerwehr-Nr: 112 ist auf der Wählscheibe notiert)


Bunkeraschenbecher in Orginal-Bunker-Farben


Auf der Rückseite des Orginal-Bunker-Aschenbecher die Aufschrift :
"M´THAL"


Bunker-Ess-Besteck


Bunker-Ess-Besteck mit der
Aufschrift :
"M´THAL"


Brandschutzhauben


Schockschutz:
Alle Bauteile und Maschinen in den Bunkeranlagen sind an Federn und Dämpfern schwingend aufgehangen. Im Falle einer Atomexplosion 100 m über dem Fels sind die technischen Komponenten so vor der Schockwelle geschützt.


Im Bad des Bundespräsidenten befand sich neben den Edelstahlwannen in den Sanitätsbereichen die einzige Badewanne.
(Dem Bundeskanzler stand nur eine Einzeldusche zu. Die anderen Bewohner mussten Gemeinschaftsduschen benutzen)


Ladeeinrichtung für Berglampen (Grubenlampen für den Notfall)


Weltkarte für Kriegsspiele

Lageplan Bauteil West/Ost


Lageplan Bauteil West/Ost
Ausweichsitz der Verfassungsorgane des Bundes

West/Ost
Grundriss

Lage-Zentren:

Plenarsaal, Saal des Notparlamentes

In der Teilanlagen befinden sich für die Bereiche Bundeswehr, Grenzschutz, Bundesregierung, Bundespräsident und das Notparlament mehrere Lagezentren und Sizungssääle.


Grosser Plenarsaal BW18 in Bauwerk Ost/Ost


Weltkarten im Plenarsaal zur Darstellung der Kriegslage. (Die meisten grossen Sääle sind mit den E-Karren befahrbar)


Weltkarten in BW18


BW18 von der anderen Seite gesehen.
Die Bestuhlung fehlt schon zum grössten Teil.



Darstellung der Geländeprofile der Bunkeranlagen in BW18

Saal des Notparlamentes:

BW5 in Ost/West


Im Sitzungssaal BW5 tagten die 22 Mitglieder des Notparlamentes.


Fluchtweg aus dem BW5

Nachträglich wurde für die 22 Mitglieder des Notparlamentes ein eigener Fluchtweg Notausstieg BW145 gebaut.

Bunkerfahrzeuge

Bunkerfahrzeuge

(Im Aufbau)

Elektrofahrzeuge:







Batterien





Personenanhänger




Abstellbereich in Ost/West



San-Anhänger





Fahrräder:


Neuanschaffung nach der Wende


Bergnotdienst:

Bergnotdienst:

In der Zentrale des Bergnotdienstes:

Donnerstag, 30. August 2001

Autor: Wilfried Koch, Ramersbach



Danike an meine Berater:



Hans Dieter Hupperich Willi Maxrath


Zur Zeit (Sommer 2001) sind von den vormals 180 Mann Stammpersonal für den Notbetrieb nur noch ein gutes Dutzend Techniker im Bunker beschäftigt

Mittwoch, 29. August 2001

Thriller "State of Emergency"


Im August 2001 drehte die Crew von Hill House Entertainment in der Dienststelle Marienthal den Thriller "State of Emergency". Am letzten Drehtag schloss der Bunker seine atombombensicheren Tore - für immer.

Nun ist der an Originalschauplätzen gedrehte Film auf DVD erschienen. Die umfangreich ausgestattete Special Edition enthält neben Berichten vom Dreh auch verschiedene Dokumentationen zum Bunker Marienthal.

Weitere Infos:
www.state-of-emergency.de




Objekt Rosengarten

Als Film-Projekt By

Der Rückbau

Viel Arbeit - und teuer
Bilder folgen